Author Topic: Braucht die Welt Religonen?  (Read 312 times)   

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Offline freemobil

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Braucht die Welt Religonen?
« on: August 17, 2012, 10:22:16 AM »
Auch in der Musikwelt sollte das Thema "Braucht die Welt Religonen?" mal kontrovers diskutiert werden.
Warum Pro Religion, warum Contra Religon? Wie seht ihr das? :piece
"Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf" Zitat von Goethe

"Nichts trägt seine Bedeutung in sich. Der Sinn aller Dinge liegt in dem unsichtbaren Band, das sie miteinander verknüpft."

Offline Minkatinka

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Re: Braucht die Welt Religonen?
« Reply #1 on: August 17, 2012, 12:04:35 PM »
Ich denke, die Welt braucht Spiritualität, weil die Realität der geistigen Welt nicht verleugnet werden kann.
Würden wir letzteres tun, so würden wir uns lediglich unserer konstruktionsbedingten Einschränkugen bedienen und sagen: Was ich nicht sehe, kann ich nicht glauben. Und nur deswegen, weil ich es NICHT sehe, existiert s auch nicht.
Aber dies führt zu weit.
Die Frage beantworte ich subjektiv: Ich bekam Kontakt zur geistigen Welt und ich weiß für mich um deren Präsenz. Damit stürze ich mich allerdings nicht in eine Auseinandersetzung um deren Relevanz oder Realität. Vielmehr möchte ich darauf hinweisen, dass es spirituelle Entwicklungen in eines jeden Menschen Leben gibt, die individuell ausfallen und daher auch nur individuell zu betrachten sind. Wer die geistige Welt verleugnet, der soll es tun; wie auch jene, die ihr eine reelle Existenz zuweisen.
Letztendlich wissen wir nichts, außer dass unsere Augen sehen können, wie Menschen tagtäglich sterben und da lediglich nur noch Asche oder Verwesendes zurückbleibt. Und wir können uns weder die Notwendigkeit eines Lebens plausibel machen, noch die Bedeutung eines Lebens in einer anderen Form. Aber die Physik sagt es bereits: Alles was geschieht sind nur Umwandlungen von Materie; diese kann niemals verloren gehen. Aber was ist mit der Antimaterie? Diese sehen wir doch auch nicht. Und dennoch weisen wir deren Existenz vermehrt eine Realität zu.
Wir gehen sogar davon aus, das Teilchen existieren, die unsere Instrumente nicht mehr erfassen können. Doch jenes gehört zur Naturwissenschaft und Physik.
Im Mittelalter wurde geglaubt, dass die Erde eine Scheibe ist, wei sie keiner vom Weltraum aus sehen konnte. Wir wissen nun, dass es anders ist, weil uns gewisse Vorgänge nahegebracht werden konnten. An die Existenz viel viel kleinerer Teilchen glauben wir, weil wir in kleinen Teilchen viele kleinere gefunden haben. Und an die Existenz der geistigen Welt glauben wir nicht, weil keine Instrumente existieren, die eine geistige Präsenz nachweisen (können).
Wenn wir nur das glauben, was wir sehen - so frage ich mich, was sehen wir wirklich? Ist nicht alles was wir sehen, letztendlich eine Dekodierung von Stromimpulsen, die vom Auge her gesendet werden und im Gehirn umgewandelt ein vermeintlich reelles Bild erzeugen? SEHEN wir wirklich einen Baum; oder sehen wir eine Dekodierung von Stromimpulsen, die uns zur Definition verleiten, dass das Gesehene ein Baum ist?
Der menschliche Geist ist begrenzt; dies müssen wir einräumen. Und aus dieser geistigen Begrenzung heraus sollten wir nur individuelle Betrachtungen und Schlüsse zulassen. Rein physikalisch wäre es möglich, dass wir alle - einen Baum betrachtnd - ein andere Realität in unseren Köpfen erleben. Und diese Verschiedenheit sollte uns nun anleiten, Kriege zu  führen, wil jeder SEINE Realität als die endgültige betrachtet?
So ähnlich ist es mit den Religionen, dem spirituellen und dem nicht - sichtbaren.
Letztendlich haben meine Instrumente ine Realität erlebt, deren Existenz ich genausowenig belegen kann. ich muss genauso eine Fehlbarkeit einräumen, wie wir alle. Es KANN so sein - KANN aber auch anders sein.
Und so müsste ich zugeben, dass meine Sicht um die spirituelle Welt genauso eingeschränkt ist, wie jene Ansicht der Erde im Mittelalter. Und ich würde vielleicht in Zukunft auf eine erweiterte Sicht - oder gar völlig veränderte gelangen.
Eigentlich sind die Religionen nur Brücken zum Unbegreifbaren. Und damit Zeit zu vergeuden, empfinde ich sinnlos. Was für mich Sinn macht, ist dieses Leben zu leben; mit allem was dazu gehört. Und wenn es wirklich wahr ist, so sind auch wir letztendlich Geschöpfe, die durch dieses kleine Bewusstseinsfenster erleben, dass es Leben gibt. Und nur dieses Spektrum sollte uns ermöglichen, zielsichere Aüßerungen über etwas zu machen, dass noch viel größer ist?
Ich würd es spirituell so beenden:
"Wahrlich, auch wir sind Lernende!"

Offline TheEagle

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Re: Braucht die Welt Religonen?
« Reply #2 on: August 17, 2012, 12:08:12 PM »
Nun, ich persönlich bin nicht religiös. Ich bin sogar der Ansicht, dass die Menschheit ohne Religion sowohl technisch, als auch kulturell und evtl. auch ideologisch einige Jahrhunderte weiter sein könnte als sie heute ist...

ABER: Ich denke auch, dass der Glaube an etwas, dass größer ist als man selbst, sehr tief in uns Menschen verwurzelt ist. Dieser Glaube ist so alt, wie die Menschheit selbst. Daher kann man die Religion nicht einfach aus der "Gleichung der Existenz" herausnehmen.
Also, brauchen wir Religionen? Nun, es gibt sicherlich viele Menschen, denen Religion in vielen Lebenslagen einen wichtigen Halt gibt. Aber was wir mit Sicherheit nicht brauchen, ist das, was die Menschen im Laufe der Geschichte und auch heute noch einander antun - im Namen der Religion....

« Last Edit: August 18, 2012, 01:19:32 AM by TheEagle »
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Re: Braucht die Welt Religonen?
« Reply #3 on: August 19, 2012, 15:36:38 PM »
...es kommt wahrlich darauf an, was der einzelne Mensch daraus macht: Einen Wert und ein Leitfaden für sein eigenes Leben oder ein Anspruch und Maßstab, den er an seine Mitmenschen anlegt... Ich bin selbst religiös und brauche das auch, habe aber auch schon unwahrscheinlich viel verletzendes und abstoßendes von religiösen Menschen erfahren.

Ich denke, es ist auch zu unterscheiden: Glaube bzw. Ehrfurcht auf er einen Seite - Religion als "institution" auf der anderen...




Offline Miss Meta

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Re: Braucht die Welt Religonen?
« Reply #4 on: August 20, 2012, 10:33:22 AM »
Wenn Religion ein Anker zur "Liebe" bietet ( für mich der Motor zu mir selbst und das Lebenselexier und die Wahrheit hinter allem Sein) und nicht mißbraucht wird, um Menschen zu unterdrücken oder zu lenken. Wenn also eine Religion das bieten kann.. dann ist sie ganz sicher von nöten.
Solange sie in der Art betrieben wird, wie es ist/war... kann ich mich einer Religion nur individuell anschliessen. Viele Menschen die angeleitet durch den Kern der Religion viel gutes getan/gesagt/gelehrt haben.. Jesus, Gandhi... die eigene Göttlichkeit wiederfinden und "Demut" nicht als Wort für unterwürfigkeit mißbrauchen sondern Demut vor der Vollkommenheit der Natur, der Dinge die wir alle nicht fassen können.
Respekt! Staunend und voller Liebe. Den Kampf aufgeben und auch das Unterdrücken von Gefühlen durch das immer wieder Kampf entsteht.. das sollte eine Religion bieten und uns würde es allen sehr viel besser gehen.

Offline Philter

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Re: Braucht die Welt Religonen?
« Reply #5 on: August 20, 2012, 14:25:27 PM »
meine persönliche meinung: ja, die welt braucht anscheinend religionen, denn sonst würde es keine geben (stell dir mal vor am sonntag ist kirche und keiner geht hin :rofl....).
für mich ist das aber eher eine einstellungssache, ich will mich weder manipulieren lassen noch will ich gesagt bekommen an was ich glauben soll. ich selbst bin nicht religiös und habe trotzdem ein schönes leben, habe meine Prinzipien und eine gesunde Lebenseinstellung. und finde es manchmal schon fast abartig wie religiöse Institutionen mit dem Gauben und der Angst der Menschen spielen um die Gläubigen noch stärker an die religion zu binden oder einfach um damit geld zu verdienen ,  und fanatische religiöse alles tun, um allen anderen ihren glauben aufzuzwängen. das is purer Faschischmus. das hat nichts mehr mit religion zu tun finde ich. GELD ist es, worum es hier teilweise NUR noch geht. und wenn ihr mich ganz ehrlich fragt, ich glaube das die welt durch natürliche Prozesse in unserem Universum entstanden ist, genauso wie ich an die Evolutionstheorie von Darwin glaube, aber wie das Wort "GLAUBE" schon sagt: man glaubt es, aber weiß man es wirklich?   ???

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